Gesellschaftlich verträgliches Gesamtkonzept für das Thema Asyl – 03.03.16, 19h, Rathaus (Bürgereilantrag)

Liebe Mitbürger,

kommender Donnerstag, 3.03.16, 19.00 (Rathaus, Sitzugssaal) ist die letzte Gelegenheit, die Unterbringung nach Gießkannenprinzip in der Gesamtgemeinde Planegg zu verhindern. Bereits vor 1 Jahr – damals Planung für 80 (!) unterzubringende Asylbewerber – wiesen wir Bürger den Gemeinderat Planegg und Bürgermeister Hofmann darauf hin, dass
->  die Zahl der unterzubringenden Menschen exorbitant steigen würde – die Entwicklung gibt uns recht: Ende 2015 Planung für ca. 193 (Quotenspiegel LRA), bis Ende 2016 werden es laut Bürgermeister Hofmann 400 sein!
->  diese Lösung („kleine“ Standorte mit höchstens 50 pro Standort) nicht zielführend sein würde bei dem Zustrom an Menschen, der sich bereits im Frühling letzten Jahres abzeichnete
-> Planegg, dem „kaum Flächen zur Verfügung stehen“ – laut Aussage Bürgermeister Hofmann – notgedrungen eine Vergrößerung der Belegung vornehmen müsse bzw. eine Vervielfachung der Standorte sich abzeichne.

Dies ist eingetroffen: Belegungsanzahl in den Standorten sind
Friedhofsparkplatz: mehr als 70         und         Parc de Meylan: 60

Neubeschluss für Planegg seit Ende Januar (KEINER der im Juli ausgewählten Standorte blieb) mit den Belegungszahlen
am Bahnhof: 60          und ausgerechnet die Würmauen/Georgenstraße: 120 (!)

Weiter sind in Planung
        ->  in Martinsried ein Gelände des MPI hinter dem Umspannwerk/Am Klopferspitz,
        ->  der Landrat verhandelt mit dem Freistaat Bayern immer noch über die Lena-Christ-Straße/Am Schlag.

Was kommt noch? Standardsatz unseres Bürgermeisters: „Glauben Sie mir, der Gemeinderat und die –verwaltung kennen Planegg!“ – Wirklich?

Wir Bürger wollen kein Gießkannenprinzip, wir fordern (seit einem Jahr!) ein KONZEPT. Am 3. März, 19h, gibt es einen Bürger-Eilantrag. Inhalt:  

  1. MRD: Standorte im Parc de Meylan, Am Klopferspitz und Lena Christ-Straße/Am Schlag entfallen, stattdessen:
    EINE ggf. erweiterbare Unterkunft auf den Martinsrieder Spitz (entgegengesetzt zum „Gräfelfinger“ Standort mit 200 Personen).
  2. PLA: Standorte am Bahnhof und Würmauen/Georgenstraße entfallen, stattdessen:
    EINE ggf. erweiterbare Unterkunft auf der Semmelweis-Wiese.
    Deren Anschlusskosten (ca. 180 000 €) werden gegenfinanziert durch die Pachteinnahmen der Gemeinde für die Nutzung der gemeindlichen Fläche „Martinsrieder Spitz“ als Standort.
  3. Die Gemeinde sorgt schnellstens und vordringlich für neuen sozialen Wohnbau für Bürger und anerkannte Asylbewerber, um weitere Standorte zu verhindern, denn aktuelle Planung: anerkannte Flüchtlinge verbleiben in den Unterkünften, was zu einem Mehr an Unterkünften führen würde und der Integration nicht förderlich ist!

Sorgen Sie durch Ihre Teilnahme am 3. März, 19h, Rathaus, für die Durchsetzung des Bürgerwillens! Bitte geben Sie die Information weiter!