2015 Dez. (7.), HFK-Sitzung und Dez. (17.) GR-Sitzung: Finanzen

Hier eine tabellarische Übersicht (Mitschrift des Powerpoint-Vortrags des Planegger Kämmerers Herr Vogel) über die Finanzen bzw. der gesamte Haushalt (411 Seiten) – direkt von der Homepage der Gemeinde.

Fazit

  1. In fünf Jahren wird Planegg verschuldet sein.
  2. Der Freistaat Bayern hat den Hebesatz für Grund- und Gewerbesteuer erhöht auf 310 von 100. Auf Forderung der SPD im Kreistag wurde die Kreisumlage erhöht. Dies gibt die Gemeinde Planegg an die Bürger und Gewerbetreibenden weiter und erhöht ihrerseits die Steuern mit der Begründung erhöhter Aufwendungen für den Bereich Asyl.
  3. Auch die Familien müssen mehr zahlen: Für die Kinderbetreuungsgebühren wurde eine Erhöhung um 33%, verteilt über mehrere Jahre, beschlossen.
  4. Die FDP-Fraktion forderte, dass Vereine und kulturelle Einrichtungen, die von der Gemeinde gefördert werden, ihre Beiträge überdenken sollten, statt Forderungen an die Gemeinde zu richten.
  5. Aufgrund der Anfrage der FDP-Fraktion hat die Gemeindeverwaltung Einsparpotential gesucht und eines von 155 000€ ausgemacht – das sind 4 ‰ des Gesamthaushalts (38 Mio).
    Andererseits hat Planegg allein 80 000€ für die Verschiebung des frisch renovierten Bolzplatzes um 20 m nach Osten übrig. Eine sinnlose Ausgabe, die nur nötig ist, weil die Gemeinderatsmehrheit stur auf den vor einem Jahr beschlossenen Standort Parc de Meylan besteht, obwohl andere Flächen vorhanden wären bzw. sie im März die Möglichkeit gehabt hätten, die Asylbewerber für dieses Jahr in einer Immobilie unterzubringen.

Für diese unnötige Ausgabe zahlt jeder Planegger 7 €!

Presse: